Wie sind Dynamic Managed Server technisch aufgebaut?

Die Dynamic Managed Server sind virtuelle Server auf Hostsystemen, welche die Systemkomponenten (CPU, RAM) zur Verfügung stellen. Als Datenspeicher verwenden wir ausschließlich hochperformante und ausfallsichere SSD-Festplatten der aktuellen Generation, die mit jeweils 6 Gb/s angeschlossen sind.

Die von Ihnen gebuchten Leistungen werden fest für Sie reserviert und können tagesaktuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Auch ein Wechsel auf ein anderes Hostsystem kann in kürzester Zeit durchgeführt werden. Als Basis kommt KVM zum Einsatz, eine Virtualisierungslösung, welche direkt in den Linux-Kernel integriert ist und somit regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt wird. Jeder Server ist dabei in einer eigenen isolierten Umgebung untergebracht.

KVM setzen wir schon jahrelang erfolgreich ein und haben entsprechende Erfahrungen. Die Dynamic Managed Server stehen hierbei einer dedizierten Hardware hinsichtlich Performance und Anwendungsfreundlichkeit in nichts nach. Oftmals konnten wir sogar bessere Performanceergebnisse erzielen, als bei eigenständigen Serversystemen mit den gleichen CPU- und RAM-Werten.

Eine Vollvirtualisierung, wie sie bei uns eingesetzt wird, darf dabei nicht mit einer klassischen Containervirtualisierung verwechselt werden. Durch den Einsatz der Vollvirtualisierungstechnik wurden die Vorteile der eigenständigen Systeme und von Containervirtualisierungen zusammengelegt.

Alle Daten werden auf hochperformanten SSD-Festplatten der aktuellen Generation zur Verfügung gestellt. Diese besitzen eine optimierte Beständigkeit für schreibintensive Arbeiten im 24/7-Betrieb und können durch die hochentwickelte V-NAND-Technologie dauerhaft hohe Leistung bei geringem Stromverbrauch liefern.

Als Filesystem haben wir uns für ZFS entschieden. ZFS gilt als sehr sicher und schnell und kann auch größere Datenmengen zuverlässig verarbeiten. Schleichende Datenkorruptionen und tagelange Filechecks wie bei herkömmlichen Systemen sind hier nahezu ausgeschlossen.

Ein Ausfall und Datenverlust ist bei solchen Systemen sehr unwahrscheinlich. Trotzdem genügt uns das nicht. Wir halten ein identisches Hochleistungssystem in einem anderen Brandabschnitt bereit und spiegeln alle Daten im 5-Stunden-Rhythmus auf diese Storage. Wir haben uns bewusst gegen eine synchrone Spiegelung entschieden, da das Ersatzgerät quasi nur den Extremfall absichert, welcher theoretisch nicht einsetzen sollte. Durch den zeitlichen Versatz in der Spiegelung kann z. B. auch menschliches Versagen (z. B. versehentliches Löschen) sehr effektiv abgesichert werden.

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