9 Tipps für deinen Domainnamen!

Markennamen sollen dich oder deine Produkte unverwechselbar machen, dasselbe gilt auch für den Domainnamen. Optimalerweise soll dieser kurz und einprägsam sein. Doch wie findest du den passenden Domainnamen für dein Unternehmen? Was musst du dabei beachten und wie wichtig ist die Endung der Domain? Wir haben dir in unserem Blogartikel 9 Tipps zusammengestellt.

 

Was sagt dein Domainname aus?

Brainstorming!

Machen Keywords Sinn?

Die Endung machts

Wie prüfst du die Verfügbarkeit deiner Domain?

Sichere dich rechtlich ab

Passt der Name zu deiner Marke?

Welche Einschränkungen gibt es in der Namensgebung von Domains?

Umlaute oder Sonderzeichen im Domainnamen?

Extra: Wie funktionieren die Umlaut-Domains technisch gesehen?

 

Was sagt dein Domainname aus?

Wenn du mit deinem Geschäft oder deinem Blog im Internet präsent sein möchtest, brauchst du einen Domainnamen. Der Name soll wiederspiegeln, was der Besucher auf deiner Webseite finden kann und dazu möglichst kurz und einprägsam sein. Versetze dich in deine Zielgruppe! Was für einen Mehrwert bietet deine Seite und welche Begriffe und Namen beschreibt deine Leistung am besten? Achte unbedingt darauf, dass sich der Name einfach schreiben lässt.

 

Brainstorming!

Gerade kurze Domainnamen sind hart umkämpft und oft vergeben. Deshalb bereite dich vor der Verfügbarkeitsprüfung vor und schreibe alles, was dir einfällt, per Brainstorming oder Mindmap auf.

 Tausche dich mit deiner Familie und deinen Freunden aus und hole dir eine zweite Meinung.

Du kannst auch bei Duden Synonyme nach ähnlichen Begriffen suchen. Vielleicht kannst du deinen bisherigen Geschäftsnamen in den Domainnamen integrieren.

 

Machen Keywords Sinn?

Diese Domainnamen enthalten mindestens ein Schlüsselwort, das den Inhalt deiner Webseite beschreibt. Meistens sind diese sehr offen gehalten und beschreiben Überbegriffe wie „Haustier“. Der Besucher der Webseite soll mit einem Blick sehen, um was es auf der Webseite geht. Ein Beispiel wäre: www.firmenname-Haustierbedarf.de oder umgekehrt www.Haustierbedarf-firmenname.de. Hier sind natürlich auch andere Endungen wie .com oder .net möglich.

Wichtig ist hier, dass das Keyword nicht markenrechtlich geschützt ist.

 

Die Endung machts

Die Domainendungen mit .com, .org, und .info sind sogenannte Top-Level-Domains. Es gibt sie bereits seit den Anfängen, eine .com Endung wird oft für kommerzielle Webseiten verwendet.

Länderspezifische Top-Level-Domains können .de (Deutschland), .uk (Vereinigtes Königreich) sein. Diese Endung ist das richtige für dich, wenn deine Firma lokal agiert, der Kunde sieht auf einem Blick, das dein Geschäft in Deutschland ansässig ist.

Manche Firmen gehen auf Nummer sicher und bestellen sowohl die .com, als auch die .de Endung. Mit dieser Taktik kann kein Mitbewerber den gleichen Namen mit einer anderen Endung abgreifen.

Die neuen Endungen wie: .club oder .online werden ebenfalls immer beliebter.

Entscheide individuell, was möchtest du aussagen? Wen möchtest du ansprechen? Die klassischen Endungen wie .com und .de wirken auf Kunden souverän, aber die neue Endung kann auch Innovativ wirken.

 

Wie prüfst du die Verfügbarkeit deiner Domain?

Bei WebhostOne findest du über 500 Domainendungen zur Auswahl. Weiterleitungen, E-Mail und DNS Verwaltung sind bei uns inklusive. Du kannst bei uns den Domainonlytarif buchen oder du entscheidest dich für den passenden Webspace Tarif dazu. Wir bieten zugeschnittene Lösungen für jeden Bedarf. Vom kompletten Server bis zur komplett fertig erstellten Homepage.

Hier kannst du deine Domain prüfen und registrieren.

 

Sichere dich rechtlich ab

Deine Konkurrenten schlafen nicht und manche Märkte sind hart umkämpft. Stelle vor dem Kauf deiner Domain sicher, dass du nicht gegen Markenrechte verstößt. Du kannst dafür entweder einen Anwalt beauftragen oder dich selbst in Marken- und Urheberdatenbanken informieren. Vermeide auf jeden Fall auch Ähnlichkeiten mit großen Marken, um rechtlichen Problemen vorzubeugen.

 

Passt der Name zu deiner Marke?

Stimme deinen Namen auf dein Angebot ab. Wecke bei deinen Kunden keine falschen Erwartungen. Optimalerweise ist der Inhalt auf zwei bis drei Worten zusammengefasst. Das ist gar nicht so einfach! Lasse dir deshalb Zeit und sammle Bezeichnungen und Beschreibungen. Möglich ist natürlich auch ein Künstler oder erfundener Markenname.

 

Welche Einschränkungen gibt es in der Namensgebung von Domains?

Generell ergeben sich bei jeder Top-Level-Domain unterschiedliche technische und namensrechtliche Vorgaben, die du bei der jeweiligen Vergabestelle in Erfahrung bringen kannst. Hier ein paar Beispiele für die häufig Benutzen TLDs .de und .com:

Einschränkungen bei .de-Domains

  • Der Domainname muss zwischen 1 und maximal 63 Zeichen lang sein.
  • Erlaubte Zeichen: A-Z, a-z, 0-9, -, Sonderzeichen gemäß Liste
  • Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet

Einschränkungen bei .com/.net/.org/.biz-Domains

  • Der Domainname muss mindestens 2 Zeichen enthalten und darf maximal 63 Zeichen lang sein.
  • Erlaubte Zeichen: A-Z, a-z, 0-9, -, Sonderzeichen gemäß Liste
  • Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.

 

Umlaute oder Sonderzeichen im Domainnamen?

Bei Domainnamen spielt die Groß- und Kleinschreibung keine Rolle. Die Domain wWw.WeBhoStOne.dE ist also dieselbe wie www.webhostone.de. Die minimale Länge einer Domain ist von der jeweiligen Top-Level-Domain abhängig, so muss eine .com-Domain aus mindestens zwei Zeichen bestehen, bei einer .de-Domain reicht mindestens ein Zeichen oder eine Zahl. Kurze Domainnamen werden teilweise von einigen Registrierungsstellen als sogenannte Premium-Domains eingestuft und somit höher berechnet.

Domainnamen dürfen weder mit "-" beginnen, noch enden. Außerdem darf "-" bei .de-Domains nicht an dritter und vierter Stelle stehen (z. B. ab--cd.de).

Die Internationalized Domain Names, auch Multilingual Domains genannt, ermöglichen unter der Verwendung des Unicode den Einsatz aller Schriftsätze bei Domainnamen. Dadurch wird die Registrierungsmöglichkeit um sprachspezifische, bislang von der Domain-Vergabe ausgeschlossene Zeichen erweitert. Deutsche Umlaute wie ü,ä,ö sind künftig mit den IDN-Domains in Domainnamen einsetzbar. Typisch deutsche Namen wie Günter oder Müller können so in den Browser eingegeben werden, wie sie auch tatsächlich geschrieben werden.

Ich persönlich empfehle, aktuell auf die Umlaute zu verzichten, um Komplikationen vorzubeugen.

Bei den IDN-Domains werden mittels eines speziellen Verfahrens die erweiterten Zeichensätze in den üblichen ASCII-Code übersetzt. Alle Softwareprogramme wie Browser, E-Mail-Programme usw. müssen ebenfalls diese Übersetzungsfunktion beherrschen.

Viele Browser schreiben die Domain nach Eingabe IDN-Konvertiert um. Hierbei unterscheiden die Browser zum Teil jedoch die TLD. So funktioniert bei den meisten Browsern eine Umlautdomain mit .de ohne Umschreibung, eine .com-Domain jedoch nicht. Für einige Browser gibt es Plugins, welche man installieren kann, um dieses Problem zu beheben.

 

Extra: Wie funktionieren die Umlaut-Domains technisch gesehen?

Technisch gesehen, handelt es sich bei allen Umlaut-Domains um eine speziell codierte Domain-Version. Das sogenannte Punycode-Verfahren konvertiert dabei Umlaut-Domains wie börse.de weltweit einheitlich in die ASCII-Form xn--brse-5qa.de und macht sie so für alle gängigen Browser problemlos lesbar. Kennzeichnend für eine Codierung nach dem Punycode-Verfahren ist das Präfix xn-- am Beginn jeder Umlaut-Domain. Nur Domains mit diesem Präfix gewährleisten eine weltweit unkomplizierte Nutzung in Übereinstimmung mit den geltenden Standards.

Hier finden Sie ein IDN Converter für Umlautdomains: https://www.denic.de/service/tools/idn-web-converter/

Wichtig: Die Verwendung von IDN-Domains wird in der Praxis voraussichtlich noch sehr viele Probleme machen, da viele Anwendungsprogramme noch nicht IDN-fähig sind. Auch wenn eine IDN-Domain korrekt angemeldet und eingerichtet wurde, wird der Aufruf einer Webseite, deren Adresse einen IDN-Domainnamen beinhaltet, oder das Versenden von Mails an Adressen, die mit IDN-Domains gebildet sind, oft daran scheitern, dass die Anwendungsprogramme (Webbrowser, Mailclienten, ...) mit den neuen Domainnamen noch nicht umgehen können. Unter den Browsern sind die folgenden schon soweit: Mozilla 1.4 und höher, Mozilla Firefox, Netscape 7.1 und höher, Opera 7.11 und höher, Safari 1.2, Microsoft Internet Explorer 5.0 und höher (+ Verisign i-Nav TM PlugIn), Konqueror (ab KDE 3.2 + GNU IDN Library).