Blog-News

Google Analytics

Erlaubt oder verboten? Die Datenerhebung und Weiterverarbeitung stützt sich immer auf eine Rechtsgrundlage nach DSGVO. Im Fall der Analyse von Besuchern auf der eigenen Webseite wird oft Art. 6 Abs.1 f DSGVO verwendet, der ein berechtigtes Interesse und eine Interessenabwägung beschreibt. Eine vollständige Interessenabwägung ist laut dem Bayrischen Landesamt für Datenschutz (BayLDA) jedoch nicht möglich, da man die genauen Umstände der Datenverarbeitung nicht komplett durchschauen kann. Folglich könnte man auf die Rechtsgrundlage der Einwilligung setzen.
Dabei müsste der Webseitenbesucher aber aktiv einen Schalter aktivieren was er kaum machen wird.
Wenn die erste Variante wohl nicht rechtssicher und die andere Variante nicht praktikabel ist, sollte man sich den Einsatz des Google Tracking Tools, Double Click oder Tools wie Criterio genau überlegen. Unbestätigten Quellen zufolge ergingen zu diesem Thema erst kürzlich Bußgeldbescheide.

Wer sich in Sachen DSGVO noch unsicher ist oder noch offene Fragen hat, für den bietet das BayLDA unter https://www.lda.bayern.de/de/faq.html einen hilfreichen Fragenkatalog mit Antworten. Er ist schön kurz gehalten und klärt dennoch sicher viele DSGVO-Fragen von Webseitenbetreibern und allgemeiner Natur.

Whois Daten

Schon immer nutzten Spammer die von gTLD Registries (com, net, org,...) veröffentlichten Whois Einträge um Domaininhaber mit Spam-Mails zu beglücken. Wer keine Privacy Protection aktiviert hatte, bekommt den gleichen Spam leider heute immer noch zugesandt, obwohl mittlerweile kaum noch etwas im öffentlichen Whois angezeigt wird. Daher unser Rat: Immer wenn es in solchen Mails um Geld geht, dann ist es zu 99% Spam. Dabei ist es egal ob es sich um einen Ausschluss aus einer „SEO Suchmaschine“ handelt oder ob der Absender vorgibt der Domainname würde auslaufen oder gelöscht werden.

Magento Update

Shop-Betreibern wird angeraten seine Installation umgehend zu aktualisieren. Ende Juni wurden 75 Sicherheitslücken geschlossen. Die Lücken lassen sich wohl auch kombinieren was das Gefährdungspotenzial weiter steigert: https://www.heise.de/security/

TLS

Früher oder später werden viele Mailnutzer massive Probleme bekommen von denen sie jetzt noch gar nichts ahnen. Der Verschlüsselungsstandard TLS 1.0/1.1 der für die sichere Verbindung zwischen Client und Mailserver verwendet wird ist längst für unsicher erklärt worden und sollte nicht mehr verwendet werden. Welche Version genutzt wird gibt der Client des Kunden vor, daher wird dieser Standard aus Kompatibilitätsgründen noch sehr häufig angeboten und eingesetzt. Mit dem Wegfall der alten Versionen fällt die Verbindung zum Mailserver aus wenn der Client nicht die Version 1.2. spricht.
Ob man selbst betroffen ist, ist nicht immer ganz so einfach herauszufinden und teils auch technisch kompliziert. Wir bringen daher mit unserer TLS Kampagne Licht ins Dunkel und übernehmen diesen Check für Euch.
Unsere Entwickler werten die Verbindungen mit alten Versionen aus, sodass Ihr von uns per E-Mail informiert werden könnt. In den meisten Fällen reicht dann ein Update des Mailprogramms, eine Einstellung oder ein Betriebssystemupdate aus, um wieder sicher kommunizieren zu können.
Der neue Service ist für alle Kunden kostenlos und startet kommende Woche, dann werden wir anfangen betroffene Kunden per E-Mail zu informieren.

 

.ORG jetzt verfügbar

Die größten gTLD Registries für z.B. .org, .net, .com, etc. durften ihre Preise in den letzten Jahren nur „moderat“ um maximal 10% jährlich erhöhen. Von dieser Möglichkeit machten sie aber auch rege Gebrauch. Diese Regelung wurde von der ICANN bei der Endung .org nun bei der Erneuerung des Registry-Vertrages aber nun fallen gelassen und lässt der Registry somit  bei der Preisgestaltung freie Hand. Viele Branchenexperten warnen bereits vor einer ausufernden Preisgestaltung und hoffen, dass die Vergabestelle sich an seine Zusage hält, nicht so stark an der Preisschraube drehen zu wollen

 

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