Was ist neu in WordPress 7.0?
Das Offensichtlichste ist die Optik. Das Admin-Dashboard wurde zum ersten Mal seit über zehn Jahren überarbeitet, mit frischeren Farben, weichen Übergängen zwischen den Bildschirmen und einer neuen Befehlspalette, die Sie überall mit Strg+K (beziehungsweise Cmd+K) öffnen. Das klingt nach Kosmetik, macht die tägliche Arbeit im Backend aber spürbar schneller. Dazu kommen neue Bausteine im Editor: ein Breadcrumb-Block für die Navigation, ein Icon-Block, eine verbesserte Überschrift, Lightbox-Slideshows in der Galerie und Video-Hintergründe im Cover-Block. Was viele Redaktionen vermissen werden: Die angekündigte Echtzeit-Zusammenarbeit hat es nicht in 7.0 geschafft und kommt voraussichtlich erst mit Version 7.1 im August 2026.
KI direkt in WordPress: Chance und Datenfrage
Die größte Neuerung ist eine AI-Schnittstelle direkt im Core. WordPress unterstützt damit ab Werk Modelle von OpenAI, Google Gemini und Anthropic Claude, etwa um Texte zu entwerfen, Inhalte zusammenzufassen oder Alt-Texte zu erzeugen. Für viele Website-Betreiber ist das praktisch, wirft aber sofort eine Frage auf: Wohin gehen die Daten? Wer die eingebauten KI-Funktionen mit öffentlichen Anbietern nutzt, schickt Inhalte an externe Server, oft außerhalb der EU. Bei einem Blog ist das unkritisch, bei Kunden- oder Mandantendaten nicht. Wenn Datenschutz für Sie zählt, ist es einen Gedanken wert, KI stattdessen auf eigener Infrastruktur in Deutschland zu betreiben. Genau dafür gibt es KI-Hosting aus Deutschland, bei dem die Verarbeitung im deutschen Rechenzentrum bleibt.
Lohnt sich das Update jetzt schon?
Grundsätzlich ja, denn Updates schließen auch Sicherheitslücken. Direkt am Erscheinungstag auf eine große neue Hauptversion zu springen, ist aber selten die beste Idee. Plugins und Themes brauchen oft ein paar Tage, bis sie vollständig kompatibel sind. Wer ein, zwei Wochen wartet und vorher prüft, fährt ruhiger. Sinnvoll ist diese Reihenfolge: zuerst ein vollständiges Backup, dann alle Plugins, das Theme und WordPress selbst auf den aktuellen Stand bringen, prüfen, dass eine aktuelle PHP-Version läuft, und den Sprung idealerweise zuerst in einer Kopie der Seite testen. Tritt ein Problem auf, lässt sich so gefahrlos zurück.
Bei unserem WordPress-Hosting richten Sie WordPress per Ein-Klick ein, tägliche Backups laufen automatisch, und der Unterbau wird gewartet. Wenn Sie beim Update lieber nicht allein sind: Unser Support sitzt in Deutschland und geht ans Telefon, statt Sie auf ein Forum zu verweisen. Schnelles, gewartetes Webhosting ist ohnehin die bessere Grundlage für jede WordPress-Seite als ein Billigpaket, bei dem Sie mit Updates allein bleiben.


