Die Sorge ist fast immer dieselbe: Wenn ich meine Domain umziehe, ist die Website dann tagelang offline und kommen noch E-Mails an? Die gute Nachricht: Ein Domainumzug ist heute ein geregelter, sicherer Vorgang. Wer die Schritte in der richtigen Reihenfolge geht, wechselt den Anbieter ohne spürbare Unterbrechung. Wichtig ist vor allem eines, nämlich erst alles vorbereiten und dann umschalten.
Was ist der Auth-Code (früher KK-Antrag)?
Im Zentrum jedes Umzugs steht der Auth-Code, auch Authinfo oder EPP-Key genannt. Das ist eine Art Passwort für Ihre Domain, das beweist, dass der Umzug von einem Berechtigten ausgeht. Den älteren Begriff KK-Antrag (Konnektivitäts-Koordinations-Antrag) hört man noch, aber das formularbasierte Verfahren von früher hat der digitale Auth-Code abgelöst. Den Auth-Code bekommen Sie von Ihrem bisherigen Anbieter, der gesetzlich verpflichtet ist, ihn herauszugeben. Meist finden Sie ihn direkt im Kundenbereich oder fordern ihn beim Support an. Mit diesem Code beauftragen Sie dann beim neuen Anbieter den Transfer. Bei einer .de-Domain ist der Umzug in der Regel in unter 24 Stunden erledigt, andere Endungen können etwas länger brauchen.
Warum ein Umzug keinen Ausfall bedeuten muss
Der häufigste Fehler ist, die Domain umzuziehen, bevor das neue Zuhause steht. Dann zeigt die Domain plötzlich auf einen leeren Server. Richtig herum gedacht läuft es umgekehrt: Sie richten zuerst Website und Postfächer beim neuen Anbieter vollständig ein und testen, dass alles funktioniert. Erst dann schalten Sie um. Technisch hilft dabei die sogenannte TTL, ein Wert, der steuert, wie lange DNS-Informationen zwischengespeichert werden. Setzt man ihn ein bis zwei Tage vor dem Wechsel herunter, greift die Umstellung später fast in Echtzeit, statt sich über Stunden hinzuziehen. So läuft Ihre Domain während des gesamten Umzugs ohne Lücke weiter.
Was passiert mit meinen E-Mails?
E-Mails sind der Punkt, an dem es bei einem schlecht geplanten Umzug am ehesten klemmt. Der Grund ist derselbe wie bei der Website: Wird umgeschaltet, bevor die Postfächer am neuen Ort existieren, laufen Nachrichten ins Leere. Deshalb gehört zum sauberen Umzug, die Postfächer vorher anzulegen und bestehende Mails zu übernehmen, bevor die Domain final umzieht. Wie Sie Postfächer und E-Mail-Adressen einrichten, zeigen unsere E-Mail-Anleitungen Schritt für Schritt. Damit ist der heikelste Teil des Umzugs planbar statt nervenaufreibend.
Den Umzug selbst machen oder machen lassen
Wer sich mit DNS und Postfächern auskennt, zieht eine Domain problemlos selbst um. Wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen oder mehrere Domains und Postfächer gleichzeitig wechseln, übernehmen wir das für Sie. Bei einem Domainumzug zu webhostone kümmert sich unser Team um die richtige Reihenfolge, prüft die Einrichtung vorab und schaltet erst um, wenn alles steht. Support, der dabei ans Telefon geht, gehört seit 1998 zu unserer Arbeitsweise, und unsere Server stehen ausschließlich in deutschen Rechenzentren.


